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Freitag, 23. Dezember 2016

Dies Christmas

Ich habe fast vergessen, wie ist es, wenn gar kein "Last Christmas" aus dem Häuschen bringt...

Wenn ich zu einem Buch kuschele, das er mir geliehen hat... (Bestes Weihnhachtsgeschenk ever: geliehenes Buch. Glückwunsch, Boo...).

Wenn ich noch vor meinen Augen habe, als er sich umdrehte und sich deutlich verabschieden wollte, ich war jedoch von einer anderen Person mir ihrer Gerede "gesperrt" - und er hat nur gelächelt, genickt, die Hand leicht gehoben... Und es ist süß zu wissen, ich bin die Einzige unter knapp 80 Menschen, zu der er "Wiedersehen"-Geste macht... So geschlossen ist er.
Komisch, dass mir so geschlossene Männer anziehen... Sind sie für mich Geheimnis? Herausforderung?
Aber wie? Wenn er eine Familie hat und ich will ja gar nicht, dass er zu mir irgendwas liebeähnliches fühlt... Sonst verletze ich mit einem Schlag eine Frau, zwei Kinder und meinen Mann. Zumindest...

Es ist aber wunder, wunder, wunderschön, dieses pure Nichts-Erwarten-Gefühl, weil die kleinste Kleinigkeit, die man bekommt, zu einem Wunder wird. Gleichzeitig ist es kein Gefühl der Hoffnungslosigkeit... Ich spüre, eine ganz neue Dimension der Liebe zu erfahren.

Was will ich also? In seine Augen schauen und dort das Geheimniss des Universums entdecken...
Einen Absolut hautnah spüren...
Und lächeln, wie ich längst nicht gelächelt habe...

Dienstag, 13. Dezember 2016

Neues. Oder... Altes?

Und wie wäre es, sich in einem Anderen zu verknallen? Andere blaue Augen finden, in denen man sich verlauft? Blicke wechseln, die eine Wärmewelle vom Herz bis zu den Fingerspitzen verleihen? Etwas schüchtern beobachten und doch wie angewürzelt erstarren, wenn sich die Blicke kreuzen? Und eine ewige Sekunde lang an nichts denken, nicht reden, gar nicht viel fühlen - bloß zu Hause sein... Und raten, ob diese blauen Augen mich jetzt gerade angucken, oder doch nicht - weil sie zu weit weg sind, um es zu wissen... Und lächeln, und das Lächeln erwidern bekommen, und sicher sein: ja, die Blauen haben auch die meine Augen angeschaut...
Und schon seit dem ersten Treffen diesen langen, intensiven Augenkontakt genießen... Und dann noch wie die Irre einen anstarren, weil frau sicher war, ihn nie wieder zu treffen... Und kaum einen Monat später mit diesen blauen Augen studieren...
Und einen Fremden fragen wollen: Hey, was machst du den hier??? Wie geht es dir so?! Und hören über seine Kinder und seiner Frau, und sich unglaublich freuen, dass sie den Krebs überwunden hat und dass ihr Haus gleich bei dem Fluss liegt, und ihre Kinder Paprika pflücken und gleich aufessen...

Pragmatiker. Ruhig. Geschlossen. Ernsthaft. Mit dem zauberhafsten allen Lächeln... Mit einer Narbe über dem rechten Augenbrauen. Mit blauen Augen und großen Pupillen, in die frau nicht zu lange schauen kann, sonst verliert sie ihr Gleichgewicht und redet Quatsch. Buttergefühl halt!

Ich hielt das für unmöglich. Das Unmögliche passiert aber... Und ich grubbele: ist das normal, so eine Anziehung zu einem ganz fremden Kerl zu spüren? Wie tickt mein Unterbewusstsein? Merke ich Dinge, die mich unterbewusst anziehen - sei es die Ruhe, sei es die Blaue - oder ist es tatsächlich etwas Außerirdisches? Etwas, was vor über 1000 Jahren passiert ist?

Sonntag, 18. September 2016

Weib deines Nächstes

Hab es satt von den ganzen Gefühlen.
Rede mir was ein? Übersehe ich etwas? Herrscht hier mein Unterbewusstsein? Herrsche ich noch über mich selbst? Beobachte ich noch die Welt? Sehe ich es nicht, weil es nicht gibt, oder weil ich es nicht sehen will?

Die Realität ist so: er fühlt kaum was mehr, als nur Sympathie. Und ich wünsch mir, es ist tatsächlich Sympathie, und nicht bloße Berechnung und ich diene nicht nur als Party-Transportmittel, was ziemlich möglich ist. Was es noch wirklich gibt, ist mein Mann. Und was es noch wirklich gibt, sind die Regeln seiner Glaube, die nie zulassen, eine verheiratete Frau zu begehren. Und damit sind alle Diskussionen aus.

Damit will ich gerne Schluss mit jeglichen Zeichen, Hoffnungen, Plänen und Sehnsuchten, mit jeglichen Dualseelen und Vorherbestimmung machen. Und nur das Wirkliche genießen...
Und darf es nie, nie, NIE im Leben zulassen, dass er gegen das neunte Grundgesetz seines Lebens verstoßt... Es ist ihm wichtig und ich soll es respektieren.

Montag, 6. Juni 2016

Ein blauer Platz

Es gibt einen Platz auf dieser Welt, wo man sich selbst verliert und gleichzeitig findet man sich ab...
Es ist ein Gefühl, zu Hause zu sein. Nichts Besonderes: keine gewaltige Geborgenheit, keine unendliche Harmonie, aber doch etwas, was man nicht bezeichnen kann, und doch so schön ist, dass man dort bleiben will. Wo man nichts mehr vermisst. Wo man die Beine rausstreckt und den Tee macht, und man weiß, heute muss man nicht mehr raus, muss man nichts mehr erledigen, weil das Nötigste - und doch viel mehr! - hier zu finden ist...
Dieser Platz ist eigentlich kein Platz. Es sind Seine Augen... Es sind die Momente, an denen sich für eine oder zwei Sekunden unsere Blicke kreuzen. Wenn die Zeit für einen Sekundenbruchteil still steht und es eine halbe Ewigkeit dauert, um dann schnell die Blicke voneinander abzuwenden,- weil es dem Dritten bestimmt auffällt - und um in weiterer Sekunde wieder zurückzukommen...

Jetzt weiß ich, ich brauche nicht mehr eifersüchtig zu sein. Nicht mehr zu vermissen. Nicht mehr zu suchen... Er ist da. Er fühlt es auch, ohne es mir das sagen zu müssen. Es reicht nur, dass er mich anguckt und seine Augen lächeln...

Neun Jahre habe ich gewartet. Trotz den Schmerzen, trotz Tränen und Ärger gebe ich meinen Engeln Recht: es hat sich gelohnt.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Up & down

Im Herbst haben wir nochmal einen Festival-Trip zu zweit gemacht. Diesmal war es aber wesentlich schlimmer... Ich hatte den Eindruck, wir verstehen uns nicht. Die meste Zeit haben wir schweigsam da gesessen und stur vor sich hin geschaut. Der magische Kontakt zwischen uns war weg. Und da wir diesmal für ganze drei Tagen weggereist sind (drei Tage! Übernachtung in einem Hotel! [in getrennten Zimmern, of course] Habe ich davon nicht zig Mal geträumt?) (Neee, nicht wirklich...), und er alle meine Fragen mit jain-ähnlichen Worten geantwortet hat, hatte ich ihn wirklich so was von satt, dass ich nach dem Rückkehr für volle drei Monate vergessen habe, ihn gibt es noch. Das war ja süße Zeit!

Was nicht zu unterschätzen ist: geholfen hat mir dabei noch Gespräch mit Huhn... Bis 4 Uhr morgen haben wir über mich geredet. Meine Gefühle waren in die kleinste Emotion zerlegt und jede einzelne Emotion analysiert... Wie, warum, wann... Ich habe verstanden: ich hatte diesen Mann gebraucht, als er sich in mein Leben dazugesessen hat. Damals war ich nach dem Rückkehr nach Hause zerstört. Verletzt von einem Mann, von dem ich glaubte, er lässt mich nicht im Stich. Ich suchte nach einem Mann, dem ich wirklich vertrauen kann. Ich suchte nach Hoffnung. Ich suchte nach Geborgenheit. Ich suchte nach Liebe. Und er, mit seinen 2 Metern war genug groß, um mir all das anzubieten. Gutmütige Augen haben mir Aufmerksamkeit geschenkt. Ich habe nichts mehr in diesem Moment gebraucht, um von meiner Krise rauszugehen. Ich habe mich an ihn gebunden, weil er mein Ritter war. Und ich diene dieser Liebe das zehnte bereits Jahr...

Hatte verstanden, dass ich schon längst darausgekommen bin. Dass er mir in keiner Sache mehr helfen kann, dass ich ihm auch dafür nicht dankbar sein muss, sobald er es nie wollte. Dass ich ihn nicht mehr brauche.

Verstanden. Akzeptiert. Gelächelt sogar... Und an ihn für drei Monate vergessen...

Und dann schon wieder ein Konzert. Diesmal mit meinem Mann. Er ist auch gekommen. Hat mich gegrüßt, sogar schnell umgearmt (und hat sich noch schneller ganz hinten gestellt, ich glaube, er mag meinen Mann nicht wirklich), ich hatte nur gedacht: ufff, tatsächlich ist schon vorbei! Zu diesem Mann fühle ich nix mehr! Ich hatte sogar geschafft, zu diesem Gedanke zu lächeln.

Fünf Minuten später hatte ich ihn angeguckt... er stand vor einer Lehne, mit Flasche Bier in der Hand, hat so traurig in Richtung Bühne geguckt... Und dieser Blick, diese gutmütigen, traurigen Augen...
Ich brauche ihn nicht! Ich brauche ihn nicht... Brauche ihn nicht... Brauche ihn nicht? Brauche ihn? Brauche... Brauche! Brauche die Augen, die mir diese Wärme schenken! Brauche die Lippen, die mich anlächeln! Brauche das süße Herzenzücken!

Und im Nu war wieder die "Down-Phase" da. Oder ist das vielleicht die "Up-Phase"?

Dann ist mein Mann gegangen, Bier zu holen. Dreißig Sekunden später ist er bei mir erschienen - hast du meine Nachricht bekommen? - Neee? - Meine großen Augen, sei es vor Überraschung, dass er mit mir spricht, sei vor Überraschung, dass er mir eine Nachricht geschriben hat, sei es einfach vor Freude, dass ich ihn vor mich sehe... Ich weiß kaum, was wir gesprochen hatten. Ich weiß nur, er schaut mich so tief und lange an während dieses Gespräches, und es knisterte... Es knisterte so laut, dass die Späne flogen... Ich konnte das tatsächlich spüren! Es ist unmöglich, dass er es nicht spürte... Kein dickhäutiger Nasehorn würde es übersehen!


Das stalkingmäßige Simsen meinerseits dauert immer länger. Es ist wunderschön, eine Nachricht von ihm zu bekommen. Und desto schöner, je mehr ich überzeugt bin, diesmal antwortet er nicht mehr. Die letzte Serie hat den ganzen Tag gedauert. So was von tooool! Mein Traum ist aber, wir hören nie auf, zu simsen. Und dass er mich als Erster simst... Hören mich jetzt die Götter? Gute gelegenheit, mir mal Freude zu bereiten! Bin doch ein gutes Mädchen...



Tröstend ist nur eins: die Down-Phase dauert immer länger...

Edit: eben habe ich gelesen, dass ich das gleiche vor über zwei Jahren geschrieben hatte...
Vorwärts! Es geht vorwärts... Langsam, aber vorwärts!

Dienstag, 15. September 2015

Igitt!

... und einen Monat später stolpert frau vor (leicht angeschwippstem) ihn und seiner Ex und staunt, wie er um diese rumhüpft. Wie er noch in sie verliebt ist. Wie gut sich die beiden verstehen. Und... nein, es tat nicht weh. Es war nur eklig, dass mein Prinz eine schimpfende, laute, freche, selbstbewußte, dicke Klöße so sehr verehrt...

Mittwoch, 22. Juli 2015

(K)ein Traum

Freunde sein. Zwei Menschen, die gut miteinander klar kommen, die sich wortlos verstehen. Und Zeit zusammen verbringen. Zum Beispiel 24 Stunden - das ist ein angemessenes Stück Zeit. Und zu Zweit eine Reise machen - sagen wir, in ein wildes Festival mit guter Musik, bunten Menschen rund herum, Bier, Staubwolken, bei einem traumhaften Wetter...
Er hatte die Idee selbst vorgeschlagen, ich habe blitzschnell entschieden, mitzufahren. Und zwischen uns änderte sich dabei viel: wir sind uns nahe gekommen, wir verstehen uns etwas besser, wir haben gemeinsame Erinnerungen, die keiner Mensch mehr hat. Das lässt Menschen Freunde werden. Das ist der perfekte Anfang, um den Faden stärker und stärker aufzubauen.
Und plötzlich merke ich, dass er mir zig SMS schickt. Dass er angefangen hat, mich zu berühren - bei einem Stürz hat er meinen Kopf kurz massiert, dann beim Abschied - umgearmt... Er nimmt Sachen, die mir gehören - eine Bierflasche oder meine Karte - und spielt damit rum... Er spricht Worte aus, die ich (und nur ich) benutze... Es ist süß. Es ist herrlich. Wir bauen etwas wirklich schönes auf... Wir... Wir?
Wir mögen uns...
Wir verstehen uns...

Und ich habe diesen Traum erfüllt, bevor ich mich getraut habe, davon gar zu träumen...

Freitag, 31. Oktober 2014

... nicht die Rede wert.

Rasch habe ich meine Meinung vom letzten Beitrag geändert und seit einem Monaten lebe ich in der Überzeugung, er ist in mir auch verliebt. Ok, ok, schon gut: "verliebt sein" ist zu viel geschrieben. Aber gleichgültig bin ich ihm nicht. Wäre es so, würde er mit seinen Augen meinen Blick nicht auffangen, sobald einer etwas lustiges sagt. Wäre es so, würde er die Kleinigkeiten, die ich mal gesagt habe, nicht merken. Wäre es so, würde er mich nicht nach Einzelheiten von einer absolut unwichtigen Sache fragen...
Jajaja, es ist mir klar, wie oft selten es vorkommt, aber ich fange die schönen Momente und lasse nicht los...
Weil ich seit einem Monat lächele, sobald ich an das letzte Treffen bei seinem Kumpel denke *träum*... und sobald ich meine Augen zu mache, sehe ich seinen Blick, wenn er mir erst in die Augen, dann einen Sekundenbruchteil auf meinen Mund geschaut hat... und wenn er meinen Namen so oft wiederholt...

Es ist nichts schlimmes, zu lächeln.
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